Oberbürgermeister Torsten Zugehör (r.) und Dirk Wald, Leiter des Teams Stadthaus, das auch für die Exerzierhalle und das Alte Rathaus zuständig ist. Foto: Wolfgang Gorsboth

Oberbürgermeister Torsten Zugehör (r.) und Dirk Wald, Leiter des Teams Stadthaus, das auch für die Exerzierhalle und das Alte Rathaus zuständig ist. Foto: Wolfgang Gorsboth

10.11.2017

Stadthaus, Exerzierhalle, Altes Rathaus laden ein

In Wittenberg kann man gut tagen und feiern

Wittenberg (wg). „Im Rahmen der vielen Resümees zum Jahr des Reformationsjubiläums ist es auch ein guter Zeitpunkt für eine Bilanz, wie sich das Stadthaus und die Exerzierhalle seit ihrer Inbetriebnahme 2014 entwickelt haben“, erklärte Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos) beim Pressegespräch am Freitag. Fakt sei, dass sich beide Objekte sowie auch das Alte Rathaus zu beliebten Standorten für Veranstaltungen aller Art entwickelt hätten. 

Alle drei Häuser bieten sowohl einzeln als auch in Kombination vielfältige Möglichkeiten, darüber informiert ein neuer Imagefilm, der ganz im Sinne der vier Säulen für die Stadtentwicklung nach 2017 Wittenberg als Standort für Wissenschaft, Bildung, Kongresse und Tagungen (und Kultur, Unterhaltung und Feiern) bewirbt. 

Im vergangenen Jahr gab es in Stadthaus und Exerzierhalle 116 Veranstaltungen, 2017 bis Stichtag 31. Oktober 127 Veranstaltungen, wobei alle vom Verein Reformationsjubiläum 2017 über die viermonatige Dauer der Weltausstellung in der Exerzierhalle durchgeführten unterschiedlichsten Formate als nur eine einzige Veranstaltung in der Statistik Berücksichtigung finden. 

Dirk Wald und sein vierköpfiges Team, das für alle drei Objekte zuständig ist, sind mit der Entwicklung zufrieden, vor allem der Konferenz- und Tagungsbereich verzeichne Wachstum. Da bei etlichen Veranstaltungen mit einem Tag Auf- und einem Tag Abbau zu rechnen sei, erreiche man mit 127 Events fast schon eine ganzjährige Auslastung. 

In den Jahren 2016/17 wurden in beiden Häusern von den insgesamt 26 städtischen Großveranstaltungen 14 durch anteilige Übernahme der Kosten oder Erlass derselben gefördert wie zum Beispiel die Wittenberg-Messe, Benefizkonzerte und Veranstaltungen des r.2017 und 12 komplett eigene Veranstaltungen durchgeführt wie die Stadtgespräche oder der Tag des Ehrenamtes. 

„Die Stadtentwicklung ist nicht beendet“, betonte der OB. So werde es Ende November eine Zukunfts-Werkstatt geben, zu der alle interessierten Bürger eingeladen seien, dabei würden auch die drei Veranstaltungsorte eine Rolle spielen. ICE-Halt, Nähe zur Autobahn, zentrale Lage in der Altstadt mit Unesco-Welterbestätten, kurze Wege sowie Einrichtungen, die für ganz unterschiedliche Formate – von der Tagung über Konzerte bis zu Ausstellungen - geeignet sind, sprechen für die Profilierung Wittenbergs als Tagungs- und Veranstaltungsort.

Zugehör erinnerte an die kürzlich erfolgte Vertragsverlängerung mit der Glücksburg Consulting GmbH, die im Auftrag der Stadt Leistungen in den Bereichen Tourismus-Service und Tourismus-Marketing erbringt. „Für das Veranstaltungs-Management wird es eine eigene Analyse geben auch mit Blick auf zielgruppenspezifische Marketing-Strategien“, kündigte der OB an. 

Künftig müsse auch die Klosterkirche als Bestandteil des Zentralen Besucherempfangs auf dem Arsenalplatz verstärkt ins Blickfeld genommen werden. Für die benachbarte Polizeifläche gibt es bereits verschiedene Überlegungen, wie diese der Stadtgesellschaft zurückgegeben werden könne, so dass der als „Neue Mitte“ definierte Zentrale Besucherempfang mit seinem Stadthaus tatsächlich ins Zentrum rücken könnte. 

Für 2018 liegen bereits 73 Buchungen bzw. Buchungsanfragen vor, für 2019 immerhin 15. Die Ausstattung in der Gastronomie wurde verbessert, um so die Qualität der Veranstaltungen zu erhöhen. Für den Fachbereich Gebäudemanagement, der vor allem für Baubegleitung, Bauabnahme und Werterhalt zuständig war, bedeutet dies neue Herausforderungen: Die Objekte müssen mit Leben gefüllt und alle im Verlauf der Betreibung auftretenden Probleme so gelöst werden, dass kein Nutzer/Gast davon etwas merkt. 

Altes Rathaus wird zum Bürgerhaus entwickelt

299-mal wurde das Alte Rathaus in diesem Jahr bislang genutzt, ohne Trauungen 119-mal. Seit Eröffnung des Pavillons „Wittenberg.Genau“ am 18. Mai 2017 bis zum 9. November 2017 konnten dort 14.500 Gäste begrüßt werden. Die vom r.2017 temporär als Pressezentrum genutzte Halle im Erdgeschoss kann künftig unter anderem für Ausstellungen genutzt werden. „Wir wollen das Alte Rathaus zunehmend zu einem Bürgerhaus entwickeln“, so Zugehör.




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