Zwei weltweit erfolgreiche Wittenberger Jungs: Daniel Hannemann (links) und Simon Schandert, beide preisgekrönte Geschäftsführer der Tesvolt. Foto: Tesvolt

Zwei weltweit erfolgreiche Wittenberger Jungs: Daniel Hannemann (links)  und Simon Schandert, beide preisgekrönte Geschäftsführer der Tesvolt. Foto: Tesvolt

03.10.2017

Unternehmen liefert individuelle Speichersysteme für erneuerbare Energien

Tesvolt ist weltweit erfolgreich: Neuer Produktionsstandort läuft

Wittenberg (wm). Die Erfolgsgeschichte des jungen Wittenberger Unternehmens Tesvolt geht weiter: Der Spezialist für die ebenso wirtschaftliche wie sichere Speicherung von Solarenergie und anderen erneuerbaren Energiearten hat seinen Produktionsstandort in Wittenberg ausgebaut und arbeitet nun in einem neuen Produktions-, Forschungs- und Verwaltungsobjekt im Industrie- und Gewerbegebiet Apollensdorf Nord.

„Das dort verfügbare schnelle Internet war mitentscheidend für diese Standortwahl“, erläutert der Kaufmännische Geschäftsführer Daniel Hannemann im Gespräch mit der Redaktion des Wittenberger Sonntag, „denn wir arbeiten weltweit und deshalb ist schnelles Internet für uns unverzichtbar.“ 

Tesvolt hat sich spezialisiert auf die Entwicklung, Planung und Produktion von Speichersystemen für erneuerbare elektrische Energie, wobei die Beratung individuell auf das jeweils zu realisierende Projekt abgestimmt wird. Speichersysteme für Einfamilienhäuser und Gewerbe sind ebenso möglich wie Notstromaggregate für Gewerbe und Industrie sowie spektakuläre internationale Großprojekte. Dabei ist die Auftragslage so gut, dass derzeit im Zweischichten-Betrieb gearbeitet wird. 

Über eine positive Folge der guten Entwicklung berichtet der Technische Geschäftsführer, Simon Schandert: Es werden ständig neue Arbeitsplätze geschaffen. Parallel zum Neubau im Gewerbegebiet sind bereits 15 neue Mitarbeiter eingestellt worden, 15 weitere sollen folgen – vor allem aus den Bereichen IT-Spezialisten, Logistiker, Softwareentwickler und Elektroniker. „Die Weltoffenheit von Deutschland und das positive Image, das sich unser Land dadurch überall in der Welt aufgebaut hat, sind eine Voraussetzung für unseren internationalen Erfolg“, betont Simon Schandert und sein Partner Daniel Hannemann ergänzt: „So etwas Innovatives wie Tesvolt gibt es in unserer Region nicht noch einmal.“ 

Und das ist keineswegs übertrieben. Beispiele: 

• Im afrikanischen Mali wurde in diesem Jahr ein Großprojekt realisiert, bei dem die Versorgung von 50 Dörfern mit insgesamt etwa 250.000 Menschen mit erneuerbarer Energie gesichert worden ist. Tesvolt lieferte in Zusammenarbeit mit Partner Africa Greentec ein Komplettpaket mit zentralem Speicherhaus und Solarmodulen. 

• In den Tiroler Bergen wurde die Versorgung einer Berghüttenanlage mit netzunabhängigen Solarstrom inklusive Speicherung realisiert. 

• In Astana, Kasachstan, wurde die laufende Weltausstellung abgesichert durch Erhöhung des Eigenverbrauchs an selbst erzeugter Solarenergie sowie die Absicherung des weiteren Energiebedarfs durch Notstromversorgung bei Netzproblemen. 

• Bereits in 2016 wurden in Ruanda/Ostafrika ein Projekt fertig gestellt, bei dem eine netzunabhängige Stromversorgung für die zuverlässige Belieferung der Menschen mit Wasser sichergestellt worden ist.

• Ebenfalls im vergangenen Jahr entstand die Notstromversorgung für ein Kühlhaus im russischen Nowosibirsk. 

Bleibt der Wunsch nach weiterem Nachwuchs einheimischer Talente: „Das Kreativ-Zentrum unserer Region ist das Luther-Melanchthon-Gymnasium“, meinen die beiden erfolgreichen Absolventen dieser Schule. Gibt es von dort weitere gute Leute?




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