Stadtwerke Wittenberg: Kommunale Unternehmen fühlen sich über das operative Geschäft hinaus verantwortlich für ihr gesellschaftliches Umfeld. Foto: Wolfgang Gorsboth

Stadtwerke Wittenberg: Kommunale Unternehmen fühlen sich über das operative Geschäft hinaus verantwortlich für ihr gesellschaftliches Umfeld. Foto: Wolfgang Gorsboth

10.09.2017

Ergebnisse liegen über den Erwartungen

OB Zugehör: Stadtwerke sind der Motor für lokale Wertschöpfung

Wittenberg (WiSo). 2016 war für die Unternehmensgruppe Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg GmbH ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Wie der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos) und Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Joachim Herrmann nach den Sitzungen der Aufsichtsorgane berichteten, lagen die Jahresergebnisse aller Gesellschaften über den Erwartungen. 

So stieg allein das Jahresergebnis der Muttergesellschaft auf 5,3 Millionen Euro an. Das sind 1,8 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, wobei der Verlustausgleich der Bäderbetriebe im positiven Jahresergebnis bereits berücksichtigt ist. Als Hauptursache wurde ein gestiegener Strom- und Gasabsatz genannt. 

„Wir sind mit dem Geschäftsjahr 2016 sehr zufrieden,“ so Herrmann, „alle Unternehmen konnten eine solide Geschäftsentwicklung und akzeptable Ergebnisse aufweisen.“ Insbesondere für die Stadtwerke stelle dies angesichts der derzeitigen Lage vieler Energieversorger in Deutschland keine Selbstverständlichkeit dar. 

Im Zentrum der Sitzungen standen neben den Ergebnissen der Stadtwerke auch die Ergebnisse der Tochtergesellschaften mit den Geschäftsfeldern Telekommunikation (Wittenberg-Net GmbH), Kommunale Dienstleistungen (Kommunalservice GmbH Lutherstadt Wittenberg) und Bäderbetrieb (Bäder und Freizeit GmbH). Während der Bäderbetrieb sein Defizit von 1,15 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (1,26 Millionen Euro) weiter verringern konnte, lag das Ergebnis der KSW mit 95.000 Euro im angestrebten kostendeckenden Bereich.

Die im vergangenen Jahr erworbene neue Beteiligungstochter Wittenberg-Net GmbH konnte im ersten Geschäftsjahr innerhalb des Verbundes erfolgreich integriert werden und erzielte ein für die Investitionsphase akzeptables positives Ergebnis in Höhe von 19.000 Euro. „Die Unternehmensgruppe der Stadtwerke konnte ihre auf eine kontinuierliche und konsequente Geschäftsentwicklung abzielende langfristige Unternehmensstrategie erfolgreich fortsetzen“, resümierte OB Zugehör. „Die Gesellschaften dürfen stolz darauf sein, dass es ihnen trotz schwieriger Rahmenbedingungen erneut gelungen ist, die Unternehmen weiter zu stärken.“ 

Damit sei die solide Basis auch zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen geschaffen. Zugehör: „Unsere Stadtwerke sind ein Erfolgsmodell. Sie leisten nicht nur seit Jahren einen beachtlichen Beitrag zum Haushalt unserer Stadt, sondern sichern unserer Region qualitativ hochwertige Arbeits- und Ausbildungsplätze, stärken die regionalen Wirtschaftskreisläufe und bringen unseren Landkreis mit moderner und nachhaltiger Infrastruktur als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort voran.“ 

Über die kaufmännische Betriebsführung ebenfalls in den Verbund integriert ist die kommunale Abwasserentsorgung durch den Entwässerungsbetrieb Lutherstadt Wittenberg, dessen Betriebsausschuss in dieser Woche ebenfalls über dessen Jahresabschluss befand. Auch hier zeigen sich OB Zugehör und Betriebsleiter Herrmann zufrieden: „Es ist uns mit vereinten Kräften gelungen, die langfristige Kostensenkungsstrategie weiter umzusetzen und so eine stabile Gebührenentwicklung bei einer gleichzeitig qualitativ hochwertigen Abwasserentsorgung zu erreichen.“ Der Entwässerungsbetrieb erzielte einen Jahresüberschuss von rund zwei Millionen Euro. 

Hinweis 

Die Unternehmensgruppe der Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg GmbH (SLW-Gruppe) steht als starker Partner der Stadt für die zuverlässige Versorgung von 70.000 Einwohnern mit Strom, Erdgas, Wasser, Fernwärme und Telekommunikations-Dienstleistungen sowie die Erfüllung weiterer öffentlicher Aufgaben der Daseinsvorsorge, wie den Betrieb öffentlicher Bäder und eines Bauhofes und leistet somit einen wesentlichen Beitrag für die Lebensqualität der Menschen in der Region Wittenberg. Sie gehört zu den 100 umsatzstärksten Unternehmen im Land. Der Verbund inklusive des Entwässerungsbetriebes ist mittlerweile in acht Kommunen und in zwei Landkreisen aktiv und erwirtschaftet mit rund 300 Mitarbeitern circa 94 Millionen Euro Umsatzerlöse. Im Jahr 2016 wurden insgesamt 20 Millionen Euro an Investitionen getätigt.




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