Nach der Scheckübergabe der Town & Country Stiftung: Gruppenbild auf der Bühne des r. 2017 auf dem Markt mit den Vertretern der 36 Vereine und Einrichtungen sowie den Ehrengästen und den Kindern der Kita „Flax und Krümel“, Haus II. Foto: Wolfgang Gorsboth

Nach der Scheckübergabe der Town & Country Stiftung: Gruppenbild auf der Bühne des r. 2017 auf dem Markt mit den Vertretern der 36 Vereine und Einrichtungen sowie den Ehrengästen und den Kindern der Kita „Flax und Krümel“, Haus II. Foto: Wolfgang Gorsboth

28.08.2017

Feierliche Scheckübergabe im Großen Saal des Alten Rathauses

Town & Country Stiftung gab 36.000 Euro für 36 Vereine

Wittenberg (wg). So viele Schecks für einen guten Zweck gab es noch nie, der Große Saal im Alten Rathaus bot den angemessenen Rahmen für die feierliche Übergabe. Moderiert von Raik Buchta und im Beisein von Vizelandrat Jörg Hartmann (CDU), den Bundestagskandidaten Sepp Müller (CDU) und Stefan-Maria Stader (SPD), Corinna Reinecke (SPD), Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses sowie Mitgliedern des Stadtrates und des Kreistages wurden 36 Schecks à 1.000 Euro an Vereine in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg überreicht, das Gros stammt aus der Region. 

Dass so viele Projekte (im vergangenen Jahr waren es 28 Schecks à 500 Euro für 21 Vereine) in 2017 gefördert werden können, ist vor allem das Verdienst von Burkhard Müller, Geschäftsführer der HIS Haus- und Industrieservice GmbH Town & Country Lizenz-Partner und von Katharina Müller, Marketing-Assistentin der HIS GmbH und ehrenamtliche Botschafterin der Town & Country Stiftung.

„In diesem Jahr ist der Förderbetrag der Stiftung auf 500.000 Euro erhöht worden",  informierte Burkard Müller, „ so dass bundesweit 500 Projekte à 1.000 Euro gefördert werden können.“ Bei mehr als 120 Town & Country-Botschaftern in Deutschland würden im Schnitt vier Projekte auf jeden Botschafter entfallen, dass es vor Ort 36 sind, zeugt vom besonderen Engagement, mit dem Katharina Müller ihre Aufgabe als Botschafterin der Town & Country Stiftung erfüllt. Sie selbst ist außerdem in einem Verein aktiv, der Kinder und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien unterstützt. Die Auszeichnung der Vereine sieht Burkard Müller auch als Dank „für die herausragend ehrenamtliche Arbeit, dass muss ihnen erst jemand nachmachen.“ 

Vor und während der Scheckübergabe sorgten die Kinder von „Flax und Krümel“, Haus II, mit kleinen Darbietungen für Unterhaltung und erhielten dafür jede Menge Applaus. Die in Trägerschaft des gemeinnützigen Behindertenverbandes befindliche Kita wurde ebenfalls mit einem Scheck bedacht, um Wünsche der Kinder zu erfüllen. 

Je 1.000 Euro erhielten der Förderverein des Kreissportbundes (KSB) Wittenberg für die Fortsetzung eines Schwimmkurses für Migrantenkinder und der KSB Wittenberg für die Kinderfahrradtour und für die vierte Kinder- und Jugendsportmesse, die am 16. September in Gräfenhainichen stattfindet. Die Stiftung „Netzwerk Leben“ Wittenberg erhält eine Förderung für die seit zehn Jahren bestehende Begegnungsstätte für sozial schwache Familien und für die Unterstützung der Schwangerschaftsberatzung, die Diakonie und AWO durchführen. 

Weitere Projekte und Vereine aus Stadt und Kreis Wittenberg: Das Kindertagesstätten-Werk Wittenberg (für die Kita „Struppis Rappelkiste“), „Kinderland Sorglos“ e.V. für das Herbstferienlager im KIEZ Friedrichsee, das in diesem Jahr zum 12. Mal durchgeführt wird, der Schulförderverein Förderschule „Sonnenschein“ Wittenberg für Sportprojekte mit geistig behinderten Schülern, die Projektschmiede Wittenberg, die sozial schwachen Kindern und Jugendlichen sowie Menschen mit Handcaps Erlebnisse bieten will sowie der Verein der Pflege- und Adoptivfamilien Anhalt-Wittenberg, der seit 20 Jahren besteht und aktuell 100 Mitglieder und ebenso viele Kinder hat. Mit dem Geld sollen der Zusammenhalt der Pflege- und Adoptivkinder untereinander gefördert, außerdem das soziale Umfeld (Lehrer, Erzieher, Nachbarn) für die besondere Problematik sensibilisiert werden.

Die Volkssolidarität will in ihrem Techna-Klub Kinder und Jugendliche fit für eine sichere Nutzung des Internets machen. ResoWitt entwickelt neue Formate, damit sozial schwache Familien wirkungsvoller als bislang lernen, wie sie sich gut und gesund ernähren können. Der Verein Kinder- und Jugendfreizeittätigkeit Wittenberg, in dessen Trägerschaft sich acht Jugendeinrichtungen befinden, benötigt das Geld für Aktivitäten. Der Verein Begegnungszentrum Wittenberg-West möchte die„Märchenschatzkiste“, ein Projekt der ehrenamtlichen Lern- und Lesepaten, endlich füllen. Für ihre Nachwuchsarbeit gefördert werden folgende Sportvereine: SV Einheit Wittenberg, Mühlangeraner SV, LSG Lebien, SV Blau-Rot Coswig, American Football Club „Wittenberg Saints“, Abteilung Radsport des SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz, SG 1919 Trebitz und der FC Victoria Wittenberg 2014 e.V. 

Ebenfalls für die Nachwuchsarbeit gefördert werden die Freunde der Feuerwehr Straach e.V., der Feuerwehrverein Zahna e.V. sowie der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Mühlanger und Gallin. Schecks erhielten unter anderem auch die Evangelisch-Lutherische Dreifaltigkeitsgemeinde Leipzig für das Projekt Nachbarschaftscafé im Ortsteil Reudnitz, der Verein „Zukunft für Kinder“ Leipzig, der sich insbesondere für Heimkinder einsetzt, der „Kinderhafen“ Leipzig in Trägerschaft des Christlichen Kinderwerks e.V., in dem Kinder aus sozialen Brennpunkten Liebe, Respekt und Wertschätzung erfahren, die „Wunderschule“ des Vereins Soziale Stadt Potsdam, ein zweites Zuhause für Menschen aus 90 Nationen, die „Stadtrandelfen“ Potsdam, die sich für Bildung von Kindern im Grundschulalter einsetzen, der Diakonieförderverein im Kirchenkreis Ballenstedt, die Mutter/Vater-Kind-Wohngruppe in Trebbin sowie die Gesellschaft für Kultur, Begegnung und soziale Arbeit in Potsdam.




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