22.08.2017

Wittenberger Sonntag liest die WAZ

Pendlerstatistik:Abstimmung mit den Füßen

Essen (ots) - Alle reden von der Verkehrswende, aber keiner macht mit: Auch so kann man die jüngste Pendlerstatistik interpretieren. Satte 68 Prozent der Berufstätigen in Deutschland pendeln regelmäßig mit dem Auto zur Arbeit. Im dicht besiedelten Nordrhein-Westfalen sind es sogar 70 Prozent. Busse und Bahnen nutzten in NRW gerade einmal 13 Prozent. Bemerkenswert: Seit 2000 gibt es praktisch keine Anteilsverschiebung unter den Verkehrsträgern. Nur das Rad legt - auf niedrigem Niveau - in der Gunst der Pendler spürbar zu. 

Blieben also alle Klagen über die Staus auf unseren Straßen, alle Appelle an das Umweltgewissen folgenlos? Es sieht ganz danach aus. Über die Gründe für diese Abstimmung mit den Füßen kann man lang diskutieren. Ist der Nahverkehr nicht attraktiv genug? Sind die Deutschen unverbesserlich autoverliebt? Punktet die Bequemlichkeit des eigenen Pkw in einer als zunehmend stressig empfundenen Arbeitswelt? Sind es die Kosten? Wie so oft wird es eine Mischung der Motive sein, auf die die Politik freilich reagieren muss. Nur den Wandel der Mobilität zu beschwören, ohne substanzielle Angebote zu machen, wird nicht reichen.




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