Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Frank Scheurell, vor einer Lärmschutzwand am Wittenberger Altstadtbahnhof. Foto: Wolfgang Gorsboth

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Frank Scheurell, vor einer Lärmschutzwand am Wittenberger Altstadtbahnhof.
Foto: Wolfgang Gorsboth

28.07.2017

Bundesamt hat eine Lärmaktionsplanung gestartet

Den Lärm der Eisenbahnen reduzieren

Wittenberg (wm). Der Wittenberger Landtagsabgeordnete Frank Scheurell, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, ruft die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Kreis Wittenberg dazu auf, sich an der Lärmaktionsplanung des Eisenbahnbundesamtes zu beteiligen: „Wenn wir mehr Güter auf die Bahn bringen wollen, müssen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, denn nicht nur Straßenlärm kann krank machen!“ Die Bürgerbeteiligung läuft bis zum 25. August 2017. 

Bereits vor dem Start der Lärmaktionsplanung hätten ihn mehrere Bürger in Sachen Schienenlärm angeschrieben, berichtet Scheurell im Gespräch mit der Redaktion des Wittenberger Sonntag, so zum Beispiel Anwohner der Halleschen Straße, aus einigen Wohngebieten in Piesteritz, Apollensdorf und Griebo. „Jetzt haben die Bürgerinnen und Bürger eine gute Gelegenheit, sich bei den Planungen einzubringen“, wirbt Scheurell für das Mitmachen, „das Eisenbahnbundesamt fragt nach ganz konkreten Beeinträchtigungen und je mehr Bürger sich beteiligen, desto eher wird die Bahn handeln.“ 

Die Aktion geht einher mit Anstrengungen der Bahn, in den nächsten Jahren die Waggontechnik auch für den Güterverkehr zu modernisieren und geräuschärmere Bremsen einzubauen, berichtet der Abgeordnete.

Den Hintergrund dafür bilden Erkenntnisse des Umweltbundesamtes, dass der Schienenverkehrslärm bei der ansonsten umweltschonenden Bahn das gravierendste Umweltproblem ist. Dieser Lärm werde zunehmend zum Hemmschuh für den Ausbau des Schienennetzes und gefährdet das politische Ziel, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. 

Hinweis: 

Die Bürgerbeteiligung ist Online möglich, die Lärmaktionsplanung steht hier: https://laermaktionsplanung-schiene.de/eisenbahnbundesamt/de/mapsurvey/50336 

Die Fragebögen des Bundesamtes können aber auch mehrfach ausgedruckt werden: „Damit ist es möglich, den Fragebogen an solche Personen weiterzugeben, die keinen eigenen Internetanschluss haben, damit auch diese sich beteiligen können“, informiert Scheurell. 

Die ausdruckbaren Fragebögen sind hier zu finden: https://laermaktionsplanung-schiene.de/ecm-politik/eisenbahnbundesamt/de/home/file/fileId/104/name/Fragebogen_1_Phase_%C3%96B.pdf




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