Werner Wilhelm Bauske (r.), Vorsitzender des Trägervereins, sein Stellvertreter Edelfried Schimmel und Geschäftsführerin Grit Huschka. Foto: Wolfgang Gorsboth

Werner Wilhelm Bauske (r.), Vorsitzender des Trägervereins, sein Stellvertreter Edelfried Schimmel und Geschäftsführerin Grit Huschka. Foto: Wolfgang Gorsboth

28.06.2017

KiEZ Friedrichsee geht ins 20. Jahr, „Feenfest“ am 2. Juli

Naturidylle im Wald und am See

Kemberg/OT Gniest (wg). Idylle pur bietet das mitten im Naturpark Dübener Heide an einen See gelegene Kinder- und Erholungszentrum (KiEZ) Friedrichsee, das in diesem Sommer seinen 20. Geburtstag feiert. Auftakt ist am Sonntag, dem 2. Juli, mit „20 Jahre Feenfest“ und vielen Überraschungen für Jung und Alt bei freiem Eintritt, den Abschluss markiert dann eine Festveranstaltung Anfang Februar 2018. 

1995 hat Werner Wilhelm Bauske bei einem Spaziergang das Objekt entdeckt. Das ehemalige Ferienheim des Kraftwerks Vockerode stand zu diesem Zeitpunkt leer und war heruntergekommen. Doch Bauske hatte die Idee, aus dem Objekt ein neues Kinder- und Erholungszentrum zu machen. „1996 wurde der Trägerverein gegründet, dann haben wir die Ärmel hochgekrempelt und das Objekt auf Vordermann gebracht und 1998 war die Eröffnung“, blickt Bauske zurück. 

Was einfach klingt, war mit etlichen Hürden verbunden, denn die Eigentumsverhältnisse mussten geklärt, Vorlaufkredit und Fördermittel gesichert werden. 

 Der Trägerverein der gemeinnützigen Einrichtung hat nur acht Mitglieder, das bedeutet kurze Entscheidungswege. Vorsitzender ist Werner Wilhelm Bauske, der bis zum 31. Dezember 2016 auch Geschäftsführer des KiEZ Friedrichsee war, seit dem 1. Januar 2017 hat diese Aufgabe Grit Huschka übernommen, die seit 1999 im KiEZ arbeitet. In mehreren Etappen wurde das KiEZ saniert, als erstes in das Haupthaus und den Holzbungalows investiert, 2002 wurden zwei weitere Bungalows mit Gruppenraum errichtet, 2010 kam das Freizeit- und Tagungshaus dazu und 2014 das „Haus der Natur“, das unter dem Motto „wundern, werten, bewahren“ 26 Plätze und einen 100 Quadratmeter großen Mehrzweckraum bietet. Insgesamt verfügt das KiEZ Friedrichsee über 160 Betten und ist damit das kleinste der 15 KiEZe in Deutschland.

„In den vergangenen 20 Jahren haben circa 20.000 Erwachsene und 80.000 Kinder mit rund 250.000 Übernachtungen unvergessliche Tage bei uns erlebt“, berichtet Bauske, „und die Kinder der ersten Jahre sind jetzt Eltern, die mit ihrem Nachwuchs zu uns kommen.“ 

Pro Jahr generiert die Einrichtung circa 500.000 Euro Umsatz, Hauptauftragnehmer sind regionale Betriebe. Das KiEZ Friedrichsee ist Mitglied im Landesverband der Kinder- und Jugenderholungszentren Sachsen-Anhalt e.V. und in der Bundesarbeitsgemeinschaft der KiEZe, zu den Vorteilen der Vernetzung gehören unter anderem Corporate Design, gemeinsame Beratungen, Messeauftritte und Sachstandsanalysen. „Wer keine Ideen hat, hat auch keine Gäste“, betont Bauske, „wir mussten uns von Anfang an am Markt orientieren, wobei sich der Einsatz gelohnt hat.“ 

Dank der kontinuierlichen Investitionen in die Modernisierung der Einrichtung wurde das KiEZ Friedrichsee nicht nur als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt, sondern erhielt 2007 die Drei-Sterne-Klassifizierung des bundesweiten „Qualitätsmanagement Kinder- und Jugendreisen“ (QMJ), 2014 das Zertifikat Q „Servicequalität Deutschland“ der Stufe I und ebenfalls 2014 die Bescheinigung als Qualitätsgastgeber „Wanderbares Deutschland“. Überdies ist die Einrichtung auch Träger der pädagogischen Qualitätsmarke „Gesund und Naturverbunden“.

Mit einer Kapazität von 160 Betten kann das KiEZ Friedrichsee eine komplette Grundschule beherbergen. Neben Schulen und Kindergärten kommen auch Vereine und Familien mit Kindern. Außerdem wird das KiEZ gern für Tagungen, Seminare und Weiterbildungen sowie für Jubiläen und Hochzeitsfeiern gebucht. Die Besucher kommen aus der gesamten Bundesrepublik, viele sind Stammgäste. 

Für alle Altersklassen hält das KiEZ anspruchsvolle Angebote vor, darunter unvergessliche Erlebnisse und Abenteuer in der Natur, Kremserfahrten, Försterwanderungen, Schatzsuche, Lagerfeuer und Grillen sowie Ausflüge in die Umgebung. Außerdem leistet das KiEZ einen Beitrag zur Belebung von Traditionen und Legenden der Dübener Heide. 

„20 Jahre Fernfest“ 

Am Sonntag, dem 2. Juli wird von 10 bis 16 Uhr „20 Jahre Feenfest“ bei freiem Eintritt gefeiert, verbunden mit einem Tag der offenen Tür. Unter anderem gibt es ein Kanurennen auf dem See, Hüpfeburg und Kinderschminken, Kremserfahrt und Försterwanderung, Tombola und Kletterwand. Für Essen und Trinken sorgen Haxen und Brot aus dem Holzbackofen, Feenrauchwurst und Erbsensuppe aus der Gulaschkanone, Kaffee und Kuchen, Eis und Limo, Fassbier und Wein, für die Unterhaltung die Sandersdorfer Musikanten.




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