Bild: Luis de la Peña, Eckhard Naumann und Dr. Martin von Broock (v.r.n.l.) haben im Wilhelm-Weber-Haus die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Foto: Wolfgang Gorsboth

Bild: Luis de la Peña, Eckhard Naumann und Dr. Martin von Broock (v.r.n.l.) haben im Wilhelm-Weber-Haus die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Foto: Wolfgang Gorsboth

25.06.2017

Das WZGE will verantwortliches Wirtschaften fördern

Vereinbarung mit Mexiko unterzeichnet

Wittenberg (wg). Am Mittwoch, 21. Juni 2017, haben Eckhard Naumann, Präsident des Präsidiums des Wittenberg-Zentrums für Globale-Ethik, und der WZGE-Vorstandsvorsitzende Dr. Martin von Broock im Wilhelm-Weber-Haus mit Luis de la Peña, führender Vertreter der mexikanischen Wirtschaftsverbände USEM und Coparmex, eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Damit stärkt das WZGE seine internationale Zusammenarbeit, denn der Unternehmer de la Peña wird Repräsentant des Zentrums in Mexiko. Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen eines Seminars mit mexikanischen Führungskräften.

„Das Zentrum ist nicht nur auf Europa und den USA fixiert, ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Afrika und jetzt auch auf Lateinamerika“, erklärte Naumann im Gespräch mit der Redaktion des Wittenberger Sonntag. 

Der ehemalige Wittenberger Oberbürgermeister ist Gründungsmitglied des 1998 in der Lutherstadt aus der Taufe gehobenen Vereins, der die operative Arbeit des Zentrums durchführt, 2008 wurde die gemeinnützige Stiftung gegründet, die die langfristige Arbeit des Zentrums absichert und einzelne Projekte finanziert. 

Ziel der Vereinbarung ist es, gemeinsam die Themen nachhaltiges und verantwortliches Wirtschaften in Mexiko voranzutreiben. Hierfür soll vor Ort ein Netzwerk ethisch engagierter und einflussreicher Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden aufgebaut werden, die mit vereinten Kräften als Vorbilder und Impulsgeber in die Gesellschaft wirken. Das WZGE wird mit seinen langjährigen Erfahrungen aus vielen nationalen und internationalen Projekten die inhaltlichen Grundlagen und praktischen Orientierungen für dieses Netzwerk beisteuern. Geplant ist außerdem, am WZGE ein Seminar für mexikanische Führungskräfte einzurichten: Mindestens einmal pro Jahr sollen Vertreter mexikanischer Unternehmen und Organisationen in Wittenberg zum Thema „verantwortliche Wertschöpfung“ zusammenkommen. 

Nach Vorbild des „Wittenberger Führungskolloquiums“ erhalten die Teilnehmer Inspirationen führender Wirtschaftsethiker und namhafter Praxisvertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und bearbeiten aktuelle ethische Probleme aus der Wirtschaftspraxis. 

Eine deutsch-mexikanische Kooperation beim Thema verantwortliches Wirtschaften ist aus Sicht des WZGE-Vorstandsvorsitzenden von Broock wichtiger denn je: Die ökonomische Entwicklung in Mexiko schreite voran, viele Wirtschaftsnationen bauten gegenwärtig ihre Zusammenarbeit mit dem (Noch-)Schwellenland aus. „In dieser Phase entscheidet sich, welches Verständnis unternehmerischer Verantwortung das Land längerfristig prägen wird“, erklärt von Broock, „umso wichtiger ist es, gerade jetzt die Vorteile und Voraussetzungen von ‚Wirtschaften zum Wohl der Menschen’ mit überzeugenden Beispielen darzulegen und Entscheidungsträger zum Handeln zu motivieren.“ 

Ort und Zeitpunkt der Kooperationsvereinbarung seien gut gewählt, betonte de la Peña, engere Beziehungen zwischen Mexiko und Deutschland seien gewollt. Der mexikanische Unternehmer war bereits Anfang Mai zu Besuch im WZGE, damals mit einer Gruppe von Wirtschaftsstudenten der Universität im kolumbianischen Medellin, die ein Seminar zur Wirtschafts- und Unternehmensethik von Prof. Dr. Andreas Suchanek absolvierten, in dem es um die besonderen ökonomischen und sozialen Bedingungen in Kolumbien und Lateinamerika ging.




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