Von Drohnen bis Heißluftballons: Überfliegen des Festgeländes ist verboten. Foto: Archiv

Von Drohnen bis Heißluftballons: Überfliegen des Festgeländes ist verboten. Foto: Archiv

24.05.2017

Polizeidirektion hat umfangreiches Sicherheitskonzept erarbeitet

Festgottesdienst auf den Elbwiesen: Fliegen verboten

Wittenberg (WiSo). Aus Anlass der Veranstaltungen um den Abschlussgottesdienst des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages und um die Veranstaltungen des Stadtfestes Luthers Hochzeit 2017 wird es in der Innenstadt der Lutherstadt Wittenberg und im Umkreis der Veranstaltungsflächen zu einem sehr hohen Besucherandrang und Anreiseverkehr kommen.

Der Veranstalter hat in Abstimmung mit dem Landkreis Wittenberg, der Lutherstadt Wittenberg und der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost ein Sicherheitskonzept für die Veranstaltung erarbeitet, zu dem auch ein absolutes Überflugverbot gehört.

Am Festwochenende werden mehrere tausend Polizeibeamte aus allen Polizeibehörden des Landes Sachsen-Anhalt, aus anderen Bundesländern sowie zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei im Einsatz sein. Auch die Bundeswehr ist Bestandteil des Sicherheitskonzepts. So errichtet die Bundeswehr beispielsweise ein mobiles Krankenhaus am Festgelände sowie eine Pontonbrücke über die Elbe, welche als Zuwegung vom Wittenberger Stadtgebiet zum Festgelände dient. Das Festgelände selbst ist umfriedet, der Zugang erfolgt über drei Eingänge. Es gibt Einlasskontrollen, bei denen die Polizei unterstützend tätig sein wird. 

Das Überflugverbot gilt sowohl für Pressevertreter als auch für sonstige Personen, auch jene, die im Besitz einer Allgemeinen Aufstiegserlaubnis sind. Diese Beschränkung gilt vom 26.05.2017, 12:00 Uhr bis 29.05.2017; 12:00 Uhr. 

Das Verbot umfasst auch die „Drohnen“ genannten Quadrocopter, Sportflugzeuge, Gleitschirme und Heißluftballone. Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt. Ausgenommen sind nur zuvor angemeldete Einsatzflüge der eingesetzten Kräfte von Polizei, Bundeswehr und Rettungsdiensten. 

Die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost setzt beim Abschlussgottesdienst für den Zeitraum vom 27.05.2017; 12:00 Uhr bis zum 29.05.2017, 12:00 Uhr und beim Stadtfest der Luthers Hochzeit für den Zeitraum vom 09.06.2017; 12:00 Uhr bis zum 12.06.2017; 12:00 Uhr Videokameras im Veranstaltungsraum ein. Die Datenerhebung mit diesen Videokameras - Bildübertragung in Leitstellen der Polizei und Einsatz von Bildaufzeichungsgeräten -erfolgt zur Gefahrenabwehr. Beobachtet wird nur der öffentliche Raum. 

Es sollen Gefahrensituationen schnell erkannt, ein reibungsloser Ablauf der Besucherströme gewährleistet und der Begehung von Straftaten vorgebeugt werden. 

Offizielle und aktuelle Information gibt die Polizei unter @PolizeiPDOst über Twitter bekannt.




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