Angelika Schürhoff von der WFG, Abteilung Wittenberg. Foto: Wolfgang Gorsboth

Angelika Schürhoff von der WFG, Abteilung Wittenberg. Foto: Wolfgang Gorsboth

25.04.2017

Direkt vom heimischen Erzeuger frisch auf den Tisch

I. Wittenberger Bauernmarkt

Wittenberg (wg). Violette Möhren, kaltgepresste Speiseöle, Sanddornprodukte, Wildspezialitäten und vieles mehr aus der Region bietet der erste Wittenberger Bauernmarkt am 29. April auf dem Marktplatz. Organisiert wird der Markt von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Anhalt-Bitterfeld, Dessau, Wittenberg gemeinsam mit dem Verein Regionalmarke Mittelelbe e.V.

„Wir haben mit Landrat Jürgen Dannenberg in den vergangenen Jahren viele landwirtschaftliche Betriebe besucht, dort wurde oft der Wunsch nach einem Bauernmarkt geäußert“, erklärt Kersten Zauner von der WFG, Abteilung Wittenberg. Im Unterschied zu Wochenmärkten zeichnen sich Bauernmärkte durch den direkten Erzeugerkontakt aus: Produkte werden ohne zwischengeschaltete Verarbeitungs- und Vermarktungsunternehmen direkt an die Verbraucher verkauft – Herkunft, Erzeugung und Verarbeitung sind für den Konsumenten sofort nachvollziehbar. 

Zur Umsetzung hat sich die WFG den Verein Regionalmarke Mittelelbe mit ins Boot geholt, der mit der Durchführung solcher Bauernmärkte bereits mehrjährige Erfahrung hat. In dem 2008 gegründeten Verein haben sich kleine und mittelständische Unternehmen aus den Branchen Land- und Forstwirtschaft, Handwerk, Dienstleistung und Gastronomie zusammengeschlossen, deren ständig kontrollierten Produkte im Einklang mit der Natur hergestellt werden. Ziel ist es, einheimische Rohstoffe zu regionaltypischen Produkten zu veredeln, die auf kurzem Wege zu den Kunden gelangen. Derzeit tragen rund 200 Produkte die Markenbezeichnung „Regionalmarke Mittelelbe.“ 

„Nachdem der Verein Regionalmarke Mittelelbe e.V. bereits seit fünf Jahren erfolgreich in Dessau einen Frühjahrs- und Herbstmarkt organisiert, soll nun auch in Wittenberg eine ähnliche Plattform für regionale Produkte und Erzeuger etabliert werden“, berichtet Angelika Schürhoff von der WFG. Falle die Resonanz bei den Besuchern und bei den ausstellenden Betrieben positiv aus, werde der Bauernmarkt 2018 erneut veranstaltet. 

Rund 30 Kleinerzeuger, Direktvermarkter und Landwirte aus der Region bieten in der Zeit von 8 bis 15 Uhr ihre Waren auf dem Wittenberger Marktplatz an. Die Besucher können regionale Spezialitäten wie Honigvariationen, Marmeladen, Säfte und Liköre, aber auch ofenfrische Brote sowie Obst und Gemüse entdecken. Darüber hinaus wird eine große Vielfalt an Ziegen-, Schafs- und Kuhmilchkäse angeboten, Wildspezialitäten, Straußenfleisch sowie Fisch und regionale Wurstwaren ergänzen das Marktangebot. 

Pünktlich zur Pflanzsaison bieten drei Gärtnereien Blumen-, Kräuter- und Gemüsepflanzen an, das Handwerk ist unter anderem mit Korb- und Bürstenwaren vertreten und ein kleines Imbissangebot rundet den Besuch des Bauernmarktes ab. „Wir wollen mit dem Bauernmarkt zeigen, was unsere Region an hochwertige Produkten alles zu bieten hat“, betonen Zauner und Schürhoff.




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