Das „Schwarzbuch AfD“ kann im CORRECTIV-Shop für 10 Euro hier bestellt werden: https://correctiv.jimdo.com/#product-desc-15467293325

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15.04.2017

Klartext-Kommentar von Wolfgang Marchewka

Lesen gefährdet die Dummheit

Stimmt das? „Lesen gefährdet die Dummheit“, hat einmal ein kluger Mensch gesagt. Ist diese Behauptung korrekt? Kommt drauf an, was man liest, denn leider gibt es viel zu viel Lesestoff, der die Dummheit nicht gefährdet, sondern sie sogar intensiv fördert, was sowohl für gedruckte Erzeugnisse als auch für einschlägig bekannte Portale im Internet gilt. 


Als einige Beispiele für die internationale Riege der Dummheitsförderer seien genannt: die Wochenzeitung „Junge Freiheit“, das Magazin „Compact“, die russische Propaganda-Plattform im Internet, „RT Deutsch“, das Magazin „Sezession“, das Portal KenFM, der anonyme Blog „Politically Incorrect“ und der Kopp-Verlag mit seinen diversen dubiosen Erzeugnissen. Allen diesen Erzeugnissen ist eines gemein: Sie dienen oftmals als einzige „Informationsquelle“ für offizielle oder heimliche Anhänger rechter Gruppierungen, angefangen von Leuten, die sich „Reichsbürger“ nennen über „Pegida“-Mitmarschierern und die „Identitären“ bis hin zu AfD-Mitgliedern und deren Wählerinnen und Wähler. Und so nimmt denn die durch Lesen geförderte Dummheit ihren Lauf, zumal zahlreiche Angehörige der genannten Gruppen auch noch zusätzlich mit dem Problem behaftet sind, dass sie glauben, die klassischen Medien als „Lügenpresse“ ablehnen zu müssen. Das alles kann zu einer bedenklichen Entwicklung führen, wenn die durch „Fake-News“ und Verschwörungstheorien irregeleiteten Menschen den Propagandakünstlern so weit Glauben schenken, dass sie am Wahltag in großer Zahl ihr Kreuz an der falschen Stelle machen, nämlich bei solchen Parteien, deren Mitglieder nicht viel von unserer demokratischen, freiheitlichen und sozialen Gesellschaftsordnung halten und statt dessen den rechtsgebürsteten Populismus als sogenannte „Alternative“ anbieten. 

 Womit wir bei der AfD wären, jener Partei, die sich seit ihrer Gründung in erschreckender Geschwindigkeit nach Rechtsaußen entwickelt hat. Doch zurück zum Merksatz „Lesen gefährdet die Dummheit.“ Auch dafür gibt es ein treffendes und sehr empfehlenswertes Beispiel namens „Correctiv“: das unabhängige journalistische Portal, das als gemeinnützige GmbH bemerkenswert gute Recherche-Arbeit leistet und dafür auch mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden ist. 

Als Non-Profit-Organisation wird „Correctiv“ finanziell getragen von Mitgliedsbeiträgen, privaten Spenden und Zuwendungen von Stiftungen und ist damit unabhängig von Verkaufserlösen. Finanzielle Förderer sind zum Beispiel die Brost-Stiftung, die Rudolf Augstein Stiftung, die Bundeszentrale für politische Bildung, die Schöpflin-Stiftung und sogar Google. Als Ergänzung zu den Gepflogenheiten, die Ergebnisse ihrer journalistischen Arbeit sowohl im Internet zu veröffentlichen als auch den klassischen Medien zur Verfügung zu stellen, geben die Correctiv–Macher auch Bücher heraus, die bestens geeignet sind, den Satz „Lesen gefährdet die Dummheit“ als richtig zu unterstreichen. 

Beispiel: „Schwarzbuch AfD“ heißt ein neues Werk. Dazu schreiben die Herausgeber, wir zitieren: „Das „Schwarzbuch AfD“ soll Lesern die Augen öffnen, die hinter die biedere Fassade dieser Partei blicken wollen. Es soll gerade in diesem Wahljahr 2017 auch jedem klar machen, wie gefährlich die „Alternative für Deutschland“ tatsächlich ist, gerade auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Ihre rückwärtsgewandte Politik und die Verklärung früherer Zeiten bedrohen nicht nur unseren Wohlstand, sondern markieren auch eine Abkehr von der liberalen Demokratie und den Werten des Westens, mit denen Deutschland seit 1945 so erstaunlich gut gefahren ist. Leserinnen und Lesern dieses „Schwarzbuchs“ wird klar, in welche Richtung sich unser Land verändern wird, sollten Vertreter dieser Partei tatsächlich einmal an die Regierung kommen und ihre kaum verhüllten rassistischen, antisemitischen und rechtsradikalen Vorstellungen in die Tat umsetzen.“ Ende des Zitats.




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