Ein vielseitiger Star bei der Wittenberger Aids-Gala: Lars Redlich, glänzender Sänger, Pianist, Moderator. Foto: Wolfgang Marchewka

Ein vielseitiger Star bei der Wittenberger Aids-Gala: Lars Redlich, glänzender Sänger, Pianist, Moderator.
Foto: Wolfgang Marchewka

01.04.2017

Drei Moderatoren und viele Stars im Phönix

„Lust auf Leben“- Elfte Wittenberger AIDS-Gala

Wittenberg (wg). Schon seit Monaten ausverkauft war die elfte Auflage der vom Ensemble des Clack Theaters organisierten Wittenberger AIDS-Gala, die am Freitagabend unter dem Motto „Lust auf Leben“ einmal mehr das Publikum in der Phönix Theaterwelt begeisterte. 

Die Gala hat sich zum wichtigsten Charity-Event in der Region entwickelt, alle Künstler treten ohne Gage auf. Der Erlös kommt der AIDS-Hilfe Halle zugute, der Erlös aus der Tombola, für die mehr als 100 Sponsoren gewonnen werden konnten, geht an das Diakonische Werk im Kirchenkreis Wittenberg. 

Star des Abends war der sympathische Berliner Entertainer Lars Redlich, der gemeinsam mit Gala-Dauergast Tatjana Meissner und Stefan Schneegaß als Sweety moderierte. Der Musik-Kabarettist widmete eine köstliche Ballade Schorsch, der Socke mit dem verschwundenen Partner. Bei den Frauen-Popsongs traf er mühelos sogar die hohen Töne aus Whitney Houstons „I will always love you“ und zum Gala-Finale setzte er den Schlusspunkt mit dem Dschungelbuch-Klassiker „Probier’s mal mit Gemütlichkeit.“ 

Viel Applaus gab es für „Bell Book & Candle“, wobei Sängerin Jana Groß und die Puhdys-Söhne Andy Birr und Hendrik Röde auch den Welthit von 1997 „Rescue Me“ spielten. Vom neuen Album in deutscher Sprache, das demnächst erscheint, stellten sie den Titel „Wartesaal“ vor, der sich ebenso behutsam wie nachdenklich mit dem Thema Demenz befasst.

Für gesangliche Akzente sorgten Annemarie Eilfeld, die mit „Hoch hinaus“ ihre neue Single vorstellte und gemeinsam im Duett mit Ricardo Marinello, dem Sieger der ersten „Supertalent“-Staffel, „Con te partirò“ („Time to say Goodbye“) sang sowie vom Clack Theater Simone Geyer und Mario Welker. 

Karin Berkenkopf brillierte in ihrer Rolle als sauerländisches Original mit Hornbrille und Hochsteck-Frisur Frieda Braun unter anderem über Prinz Charles’ formunwillige Ohren und den Federbeißer von Nachbarin Gerda, der bei Ehemann Erwin unrühmliche Darmtätigkeiten auslöste. Mitgebracht hatte sie ihren Lebenspartner, den Belgier Joseph Collard, der mit Humor erzählte, wie er Pantomime geworden ist. Mit faszinierender Leichtigkeit und fast ohne Worte ließ er die unterschiedlichsten Charaktere entstehen. 

Eines der Markenzeichen der AIDS-Gala sind die Auftritte von Artisten, meist junge Absolventen von Artistik-Schulen. Heuer begeisterten Twin-Spin, Katharina Huber und Jessica Savalla aus Brasilien. 

Hinweis: 

Mehr zur AIDS-Gala lesen sie in der Printausgabe des Wittenberger Sonntag am 8. April 2017.




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