Beeindruckende Artistik mit gefühlvollem Gesang: Andalousi turnt auf der Sessellehne und Male Diva singt dazu „You Raise Me Up“. Foto: Wolfgang Marchewka

Beeindruckende Artistik mit gefühlvollem Gesang: Andalousi turnt auf der Sessellehne und Male Diva singt dazu „You Raise Me Up“.
Foto: Wolfgang Marchewka

04.03.2017

Von Kreischen bis Staunen: Alles drin im neuen Partyshake

Verdammt, er steht nicht!

Wittenberg (wm). Wieder eine Premiere im erneut restlos ausverkauften Clack Theater und wieder eine Erfolgsgeschichte der besonderen Art: Die Show zum Frauentag unter dem Motto „Girls just wanna have fun!“ zieht von Jahr zu Jahr mehr Zuschauerinnen an. 

Das Showkonzept, das einst als Erinnerung an die DDR-Tradition des Frauentages mit zwei Vorstellungen begann, ist bis zum vergangenen Jahr auf 14 Veranstaltungen gesteigert worden, und nun spielt das Clack den Partyshake zum Frauentag erstmals an 19 Tagen hintereinander.

„Wir möchten, dass unser Publikum Spaß haben kann, ohne groß nachdenken zu müssen, mit interessanten Programmpunkten ein wenig die Phantasie anregen und mit Artistik, kombiniert mit Gesang, die Gäste auch zum Staunen bringen“, erläutert Stefan Schneegaß, im Partyshake die erneut spitz plaudernde „Sweety“, das Konzept. 

Und Spaß hatten die Girls aller Altersgruppen: Da war mehr als nur Beifall im Saale, da gab es gelegentlich weibliches Gekreische in den höchsten Tönen. Und am Ende der Show stand das Publikum und feierte die fünf Künstler. 

Die Costa Divas hatten sich erneut mit den beiden „Lümmels“ von den Party-Shakers aus Berlin verstärkt – eine Zusammenarbeit, die im Jahr 2010 begann und die sich zu einem freundschaftlichen Verhältnis entwickelt hat, so dass die vielseitigen „Lümmels“ in jedem Jahr mit neuen Programmpunkten zur Freude des Publikums dabei sind. 

Die zweite Verstärkung ist Andalousi, 23 Jahre junger Artist, dessen aus Marokko stammender Vater ebenfalls als Artist erfolgreich war. Andalousi wurde in Bremen geboren und ging mit 14 Jahren nach Berlin, um die Artistenschule zu absolvieren. Im Sommer 2013 gewann er den Newcomerpreis und ist inzwischen als selbständig arbeitender Artist in der ganzen Welt unterwegs. Neben seiner artistischen Ausbildung machte er noch das Abitur, so dass er gelassen in die Zukunft sieht. 

Das Motto der Show sangen die Costa Divas und die Party-Shakers gleich zu Beginn gemeinsam: „Ein bisschen Spaß muss sein.“ Es wurde viel mehr als nur ein bisschen und es wurde auch mehr als „nur“ Spaß. Denn ein Höhepunkt der ersten Halbzeit der Partyshow war das Zusammenspiel von Mario Welker (Male Diva) und Andalousi: Während der Artist dem staunenden Publikum seine überragende Körperbeherrschung an den Gummischlaufen hängend demonstrierte, präsentierte Mario Welker ganz gefühlvoll den klassischen Welthit „Puttin’ on the Ritz“, ein Lied aus dem Jahre 1929, das erstmals mit dem gleichnamigen Film aus dem Jahre 1930 weltberühmt geworden ist – Fred Astaire lieferte mit diesem Song eine Glanznummer. Es folgten im Laufe der Jahre zahlreiche Coverversionen, mehrere Weltstars – angefangen von Ella Fitzgerald über Neil Diamond und Mel Brooks bis zu Robbie Williams – präsentierten eigene Versionen. Nun also die gesungene und geturnte Version im Clack Theater – und das Publikum hatte doppelten Grund zum Staunen. 

Einen anderen Höhepunkt der frechen Art setzte René von den Partyshakers, die sich aus gutem Grund „Lümmels“ nennen. Ihre ironische Eigenwerbung: „Sie schlagen sich als Duo durch die Welt und versuchen mit schlechten Witzen und ihrem Hang zur öffentlichen Entblößung ihr Auskommen zu bestreiten.“ Bei der Frauentagsparty musste ein Hit von Matthias Reim dran glauben: „Verdammt, ich lieb dich“. Die Version der Partyshakers schien mitten aus dem Leben der anwesenden Frauen gegriffen zu sein, denn da hieß selbiger Song „Verdammt, er steht nicht!“ Das Gekreische der Damen war dementsprechend intensiv. 

Für den nächsten Höhepunkt sorgten wieder Andalousi und Male Diva: Während der Artist, der mit einer Handstand-Sessel-Nummer auch international erfolgreich ist, seine kaum glaublichen Verrenkungen auf der Sessellehne turnte, sang Mario Welker den modernen Evergreen „You Raise Me Up“ („Du ermutigst mich“), ein gefühlvolles Lied, das ebenfalls von zahlreichen Künstlern und sogar Gospelchören eingespielt worden ist. Wieder andächtiges Staunen im Saale. 

Dass zwischendurch „Sweety“ mit ihren aus dem Leben gegriffenen Geschichten das Publikum zum Lachen brachte, ist bei diesem Programm eine Selbstverständlichkeit. 

Wie gut das Programm den Premierengästen gefallen hat, beweist die Tatsache, dass nach der Show bereits die ersten Tickets für den Partyshake des Jahres 2018 verkauft worden sind.




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