Bürgermeister Jochen Kirchner (r.), Stadtplaner Wolfram Wallraf (l.) sowie Marcus Haberland (2.v.l.) vom Luther-Melanchthon-Gymnasium und Chris Lukau von der Sekundarschule Rosa Luxemburg. (2.v.l.). Foto: Wolfgang Gorsboth

Bürgermeister Jochen Kirchner (r.), Stadtplaner Wolfram Wallraf (l.) sowie Marcus Haberland (2.v.l.) vom Luther-Melanchthon-Gymnasium und Chris Lukau von der Sekundarschule Rosa Luxemburg. (2.v.l.). Foto: Wolfgang Gorsboth

01.03.2017

Haushaltsbefragung in Wittenberg

Wittenberg (wg). Nach 2001, 2005 und 2010 wurde 2015 eine weitere Haushaltsbefragung zum Thema „Leben in Wittenberg“ durchgeführt, zudem erstmals 2016 eine Schülerbefragung. Am Dienstag wurden die Ergebnisse sowie die daraus ableitbaren Herausforderungen und Perspektiven erstmals in einem Stadtgespräch öffentlich präsentiert, womit sich die Stadt ausdrücklich zur Bürgerpartizipation bekenne, wie Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) betonte. 

Vorgestellt wurden die Ergebnisse von Stadtplaner Wolfram Wallraf. Die Zufriedenheit mit der Wohnsituation wird von den meisten Befragten mit „gut“ bewertet, einziger Ausreißer ist Piesteritz, die Werkssiedlung ist nach ihrer Sanierung in den 1990er Jahren inzwischen in die Jahre gekommen. In allen befragten Quartieren werden zudem Angebote für Jugendliche vermisst. 

Als größte Misserfolge der Stadtentwicklung werden unter anderem die fehlende Nordumfahrung, schlechte Straßenzustände, die Schließung des KTC und die Verschlechterung im Busverkehr genannt. Die Meinung zum Einkaufszentrum Arsenal/Arsenalplatz ist geteilt: Einerseits ist das Areal in der Beliebtheitsskala kräftig nach oben gerückt, andererseits findet es sich auch auf der Liste der unangenehmen Orte – sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Schülern. 

Für große Überraschung sorgte die Erkenntnis, das kein Gymnasiast seine berufliche Zukunft in Wittenberg sieht und sich auch nur 25 Prozent eine Rückkehr nach Wittenberg vorstellen können. Gleichzeitig fühlt sich aber mehr als die Hälfte der befragten Gymnasiasten wohl in Wittenberg. Michael Sandau, Leiter des Luther-Melanchthon-Gymnasiums, führt dies unter anderem auf fehlende Informationen über Arbeitsplätze für Akademiker in Wittenberg zurück. 

Hinweis:

Mehr zum Stadtgespräch über die Haushaltsbefragung „Leben in Wittenberg“ lesen Sie in der Printausgabe des Wittenberger Sonntag am 4. März.




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