KSB-Geschäftsführer Stephan Arnhold, sein Stellvertreter René Stepputtis, Roy Gaidies, Vorsitzender der Sportjugend und Dorothee Bäck, Mitarbeiterin für Kinder- und Jugendsport (v.l.n.r.). Foto: Wolfgang Gorsboth

KSB-Geschäftsführer Stephan Arnhold, sein Stellvertreter René Stepputtis, Roy Gaidies, Vorsitzender der Sportjugend und Dorothee Bäck, Mitarbeiterin für Kinder- und Jugendsport (v.l.n.r.). Foto: Wolfgang Gorsboth

10.02.2017

Kreissportbund sucht die sportlichste Grundschule im Landkreis

Wettbewerb „Grundschule macht sich fit“ in der Stadthalle

Wittenberg (wg). Die 14. Auflage des Wettbewerbs  „Grundschule macht sich fit“ steigt am Donnerstag, dem 16. Februar, von 8.30 bis 13 Uhr in der Stadthalle, gemeldet haben sich 18 Grundschulen. Jede Schule stellt ein Team mit 12 Kindern, 40 Helfer sowie die betreuenden Lehrer sind im Einsatz. Damit dürfte das Parkett maximal ausgelastet sein. 

Die Ränge bieten Platz für rund 800 Zuschauer: „Wir hoffen, dass viele Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde die Grundschul-Teams anfeuern werden“, sagt René Stepputtis vom KSB. Der Wettbewerb will Kindern Freude an sportlicher Betätigung vermitteln und sie damit zu einer gesunden Lebensweise motivieren. „Als KSB tragen wir eine besondere Verantwortung für Kinder und Jugendliche“, so Stepputtis, „seit es den Wettbewerb gibt, haben sich die sportlichen Leistungen der Grundschüler von Jahr zu Jahr messbar verbessert.“ 

Bei der Auswertung der Wettkampfbögen stellen die Kampfrichter jedoch immer wieder fest, dass Landschulen oft besser abschneiden als Stadtschulen. Offenbar sitzen Stadtkinder häufiger vor dem Fernseher und dem PC. Deshalb verfolgt der Wettbewerb auch einen präventiven Ansatz, denn die Zahl der „Dicken“ unter den Schulanfängern hat sich innerhalb eines Vierteljahrhunderts mehr als verdoppelt, Hauptursachen sind neben mangelnder Bewegung auch falsche Ernährung mit zu viel Zucker und Fett. 

Übergewicht bei Kindern ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern auch ein gesundheitliches, denn immer mehr Kinder leiden unter Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen und Diabetes Typ II. Dazu kommen Defizite im motorischen Bereich wie mangelnde Gelenkigkeit und Koordination.  „Wenn wir nichts unternehmen, kommt da ein großes Problem auf uns zu“, erklärt Roy Gaidies, neuer Vorsitzender der Sportjugend Wittenberg. 

Schon Monate vorher bilden die beteiligten Schulen Arbeitsgemeinschaften, um sich gezielt auf den Wettbewerb vorzubereiten. Dabei verfolgen der KSB und die Schulen auch ein pädagogisches Anliegen: Die Mädchen und Jungen sollen erleben, dass ein Sportwettbewerb mit Anstrengungen verbunden ist, dass jedes Kind mit seinen Leistungen zum Erfolg des ganzen Teams beiträgt, denn das schult den Teamgeist. Außerdem bietet der Wettbewerb den Vereinen eine gute Gelegenheit, Nachwuchstalente zu sichten, deshalb sind unter den Zuschauern auch Trainer und Übungsleiter. 

18 Grundschule haben sich gemeldet, es sind neben dem Titelverteidiger, der GS Max Lingner Jessen, noch die Evangelische GS Holzdorf, Elster, Schweinitz, Zahna, Prettin, Abtsdorf, Trebitz, Annaburg, Mühlanger, Coswig und Klieken sowie aus Wittenberg die GS Käthe Kollwitz, Friedrich Engels, Diesterweg, Geschwister Scholl, Heinrich Heine sowie die Evangelische Grundschule, KSB-Präsident, Uwe Loos,  Landrat, Jürgen Dannenberg, Jugendrotkreuz, DRK


Nach dem Aufwärmtraining mit Anna Eilert und der Begrüßung durch KSB-Präsident Uwe Loos sind ein Staffelwettbewerb sowie ein Vierkampf zu absolvieren, krönender Abschluss ist das Tauziehen. Jedes Kind erhält eine Teilnehmerurkunde, die beste Schule einen Pokal, gestiftet von Landrat Jürgen Dannenberg (Linke), der die Schirmherrschaft übernommen hat. Das Jugendrotkreuz des DRK sichert den Wettbewerb ab und richtet gleichzeitig eine Station ein, an der die Kinder die wichtigsten Grundlagen der Ersten Hilfe einüben können. Es moderieren Hans-Georg Arndt und Alexander Kölling. Dorothee Bäck informiert über das Bildungs- und Teilhabepaket.




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