Cindy Scheidereit, Sitel-Niederlassungsleiterin Mandy Meißner, Manfred Blum mit Frau bei der 10-Jahres-Feier. Foto: Sibylle Brachwitz

Cindy Scheidereit, Sitel-Niederlassungsleiterin Mandy Meißner, Manfred Blum mit Frau bei der 10-Jahres-Feier. Foto: Sibylle Brachwitz
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15.10.2016

Sitel will 2017 weiter wachsen und bietet Perspektiven

Jubiläum bei Sitel: 10 Jahre Niederlassung in Wittenberg

Wittenberg (wg). 1874 begann in der Friedrichstraße die Industrialisierung von Wittenberg, nachdem der Stadtrat ein Jahr zuvor beschlossen hatte, die Stadt zu entfestigen. Wo früher eine Marmeladenfabrik ihren Sitz hatte, befindet sich heute hochmoderne Kommunikationstechnologie, erfolgt Wertschöpfung im Bereich Kundenservice-Dienstleistungen.

Jetzt feierte das Unternehmen Sitel mit seinen Mitarbeitern zehnjährige Präsenz in der Lutherstadt, mit dabei war auch Cornelia Korell, die in den ersten fünf Jahren die Niederlassung geleitet hat. Angefangen hatte Sitel im März 2006 in der Dessauer Straße, im Dezember 2006 dann mit dem ersten Projekt und 60 Mitarbeitern am Standort in der Friedrichstraße.

„In den vergangenen vier Jahren lag die Mitarbeiterzahl am Standort stabil bei 550 bis 600“, berichtet Niederlassungsleiterin Mandy Meißner. Die durchschnittliche Beschäftigungsdauer liege bei sieben Jahren, die Fluktuation sei sehr gering, 80 Prozent der Mitarbeiter sind festangestellt. Sieben Kunden werden in der Sitel-Niederlassung betreut, darunter Telekom, Vodafone, Bosch, Philips sowie 1&1, die meisten kommen aus dem Bereich Kommunikation und Haustechnik „Wir supporten auch die Schweiz und Österreich“, sagt Meißner.

Sitel bildet auch zum Kaufmann für Dialogmarketing aus, in der Niederlassung Wittenberg waren es bislang neun junge Menschen. Circa 110 Plätze sind in Wittenberg zu besetzen, die maximale Kapazität am Standort liegt bei rund 700 Mitarbeitern, womit Sitel einer der größten Arbeitgeber in der Region ist. Wie in nahezu allen Branchen wird es auch im Bereich Kundenservice-Dienstleistungen immer schwieriger, geeignetes Personal zu finden. „Wir halten enge Kontakte zu Schulen, um zu informieren und zur Agentur für Arbeit“, so Meißner.

Rund 60 Anrufe sind pro Tag zu bewältigen – je nach Projekt - und nicht jeder Anrufer ist freundlich. Wer bei Sitel anfängt, erhält zunächst ein Kommunikationstraining: Wie verhalte ich mich am Telefon? Wie gehe ich mit schwierigen Kunden um? Wie reagiere ich auf Eskalationen? Danach folgt die fachliche Ausbildung, die zwei bis sechs Wochen umfasst, je nach Branche des Auftraggebers. Anfangs werden die Mitarbeiter begleitet. Es gibt Früh-, Mittel- und Splittschichten, wobei Sitel bestrebt ist, dass Beschäftigte ihre Erwerbsarbeit in Einklang mit der Familie bringen können. Sitel hat nicht nur Interesse an jungen Mitarbeitern, auch ältere und Rentner sind natürlich sehr willkommen.

 „Work @ home“ wird derzeit nur in der Niederlassung in Düsseldorf praktiziert, soll aber deutschlandweit eingeführt werden. Im Unternehmen wird eine „People-first-Kultur“ gepflegt: „Bei uns steht der Mitarbeiter im Fokus“, betont Meißner. Nur wenn die Mitarbeiter kompetent und zufrieden sind, sind es die Kunden und Klienten von Sitel auch. Es gibt Teetage, Sportfeste und Massagen, und das gemeinsame Feiern kommt auch nicht zu kurz. 

Alle Mitarbeiter werden ständig weiterqualifiziert, denn das Dienstleistungsgeschäft wird immer technischer, die Ansprüche an die Dienstleistungsqualität steigen. Weiterhin gibt es bei Sitel interne „People-first-Kultur“, unabhängig auf welcher Ebene der Mitarbeiter beginnt. Mandy Meißner ist dafür ein gutes Beispiel: Vor zehn Jahren begann sie in Wittenberg als Teamleiterin, war dann Projektleiterin und an verschiedenen Sitel-Standorten tätig, bevor sie dann eine Ausbildung zur Niederlassungsleiterin absolvierte. 

Hinweis:

Wer Interesse an einer Tätigkeit bei Sitel hat, kann sich über bewerben. Ausgeprägte Kunden- und Serviceorientierung, eine sorgfältige Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit gelten als Voraussetzung, um sich für die Mitarbeit im Kundenservice zu qualifizieren.




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