Das Team der Apotheke am Collegienhof möchte das 20-jährige Bestehen gemeinsam mit den Kunden feiern und bietet deshalb ab Freitag, 19. Februar, eine besondere Aktionswoche zum Thema Gesundheit und Wohlbefinden an. Fotos: Wolfgang Marchewka

Das Team der Apotheke am Collegienhof möchte das 20-jährige Bestehen gemeinsam mit den Kunden feiern und bietet deshalb ab Freitag, 19. Februar, eine besondere Aktionswoche zum Thema Gesundheit und Wohlbefinden an. Fotos: Wolfgang Marchewka
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13.02.2016

Aktionstage für alle Kunden und die ganze Familie

20 Jahre Apotheke am Collegienhof

Wittenberg (wm). Die Apotheke am Collegienhof wird 20 Jahre alt und die Inhaberfamilie Trauth lädt alle Kundinnen und Kunden ein, das Ereignis mitzufeiern: Am Freitag, dem 19. Februar, beginnt rund um die Themen Gesundheit und Wohlbefinden eine Aktionswoche für die ganze Familie, bei der an jedem Tag eine neue Attraktion geboten wird. 

Das Jubiläum ist Anlass für Manfred Trauth, ein erstes Fazit seiner Arbeit zu ziehen. „Dieser Gebäudekomplex ist mein Lebenswerk“, sinniert der Apotheker, denn unter der Adresse Collegienstraße 74 ist heute nicht nur die moderne Apotheke zu finden, sondern auch insgesamt elf Arztpraxen nahezu sämtlicher Fachrichtungen, so dass die Bürgerinnen und Bürger mitten in der historischen Altstadt Wittenbergs medizinische Hilfe von A wie Allgemeinmedizin bis Z wie Zahnarzt finden können. 

Doch was seit 20 Jahren auch zu den architektonischen Ergänzungen der Wittenberger Altstadt gehört, hat eine Vorgeschichte, in der Schwierigkeiten aller Art zu überwinden waren. 

Diese Geschichte beginnt bereits im Jahre 1991, als die aus dem Hessenland stammende Apothekerfamilie Trauth auf eine Anzeige aufmerksam wurde, in der das Objekt Collegienstraße 74 zum Kauf angeboten worden war. Nach einer Besichtigungstour war die Familie Trauth von der Atmosphäre der Wittenberger Altstadt sehr angetan, so dass der Entschluss bald feststand: „Wir wollten aus einem heruntergekommenen Gebäude etwas Sinnvolles machen und zur Standortentwicklung Wittenbergs mit beitragen.“ Doch nach dem Grundstückskauf fingen die Schwierigkeiten an: Bausachverständige schätzen die teuer bezahlte Gebäudesubstanz als „nicht mehr sanierungsfähig“ ein und rieten zum Abriss. Das wiederum wollte die Stadtverwaltung nicht – und so ging die Zeit ins Land.

Die Kosten expandierten

Eine neue Idee brachte eine Lösung – und neue Probleme: Ein Teil der Straße am Stadtgraben sollte passend zum historischen Umfeld mit überbaut werden, unter dieser Voraussetzung gab die Stadtverwaltung auch die Abrissgenehmigung für das desolate Vorderhaus. Die Probleme: Der dabei entstandene neue Gebäudekomplex wäre viel zu groß für eine Apotheke geworden. Die Baukosten stiegen dramatisch an. Was tun mit den Räumlichkeiten? Schließlich wurde die Idee eines privaten Gesundheitszentrums geboren und das Gebäude für die zusätzliche Ansiedlung von Arztpraxen geplant und gebaut; daneben entstanden auch noch gern genutzte Mietwohnungen.

Dank an die Kunden

In der Zwischenzeit waren fünf Jahre ins Land gegangen, doch 1996 konnte das Objekt feierlich eröffnet werden. „Trotz aller Schwierigkeiten ist unser Vorhaben schließlich doch gelungen, wir sind nicht nur große finanzielle Verpflichtungen eingegangen, sondern haben auch viel Herzblut investiert“ sagt Manfred Trauth und freut sich: „Die Apotheke wurde von den Kunden in den vergangenen 20 Jahren sehr gut angenommen. Dafür ist unsere Familie und unser gesamtes Mitarbeiterteam heute sehr dankbar“. 

Kritik an der Gesundheitspolitik

Zur Dankbarkeit kommen auch einige kritische Worte in Richtung Gesundheitspolitik. „Einige gesetzliche Veränderungen sorgen im Alltag einerseits für Irritationen beim Kunden, der nicht immer das vom Arzt verschriebene Medikament erhält, sondern ein ähnliches – entscheidend ist, mit welchem Pharmaunternehmen die jeweilige Krankenkasse eine Rabattvereinbarung abgeschlossen hat“, berichtet Trauth und ergänzt: „Als Folge werden bei den Apotheken die Lager aufgebläht, weil sie mehrere gleichartige Medikamente vorhalten müssen.“ Weiterer Kritikpunkt: „Die Politik hat das Gesundheitswesen nicht wetterfest gemacht, die Gesundheitspolitiker schieben die tatsächlichen Kosten des demographischen Wandels vor sich her und agieren nicht mit dem nötigen Weitblick.“

Eine weitere Großinvestition 

Das Problem mit dem umfangreichen Lager ist in der Apotheke am Collegienhof mit einer größeren Investition zukunftssicher gelöst worden: Im Kellergeschoss wurde ein in Wittenberg einzigartiges, vollautomatisches, computergesteuertes Lager eingebaut, in dem die neu ankommenden Medikamente von einem Roboter eingelagert und auf Befehl – Rezept des Kunden – ebenso vollautomatisch bereitgestellt werden. „Das System spart Platz, funktioniert sehr schnell und arbeitet zudem fehlerfrei“, berichtet Manfred Trauth. Kein Mitarbeiter verliert zuviel Zeit mit dem Warenlager, der Kunde erhält sein Medikament sehr viel schneller.

Die Apotheke am Collegienhof zählt zu den großen Apotheken und rechnet mit mehr als 200 Ärzten monatlich ab. Auch diese Zahl unterstreicht die Notwendigkeit eines großen und perfekt organisierten Warenlagers, in dem auch sehr teure Medikamente vertreten sind, so dass den Betroffenen schnell geholfen werden kann. 

Zuverlässige Mitarbeiterinnen 

Stolz ist Manfred Trauth auf sein Mitarbeiterteam. Es sind keine Verkäuferinnen, sondern gut ausgebildete Fachleute, von denen drei sogar von der ersten Stunde an dabei sind: die Pharmazieingenieure Silke Schmidt, Ute Schlösser und die PKA Verena Biernoth.

Das gute Team ist eine Voraussetzung für die zusätzlichen Service-Leistungen in der Apotheke am Collegienhof. Zum Beispiel hat sich die Pharmazeutisch-Technische Assistentin Magdalena Letz zusätzlich auf die Ernährungsberatung spezialisiert, so dass sich jeder Kunde bei Bedarf beraten lassen kann. Da geht es um Fragen, wie ernährt man sich bei Diabetes, bei bestimmten Allergien oder welche Ernährungsumstellung ist bei Übergewicht sinnvoll?

Andere tüchtige Mitarbeiterinnen stellen in der Apotheke nach Angaben eines Facharztes für einen Patienten individuelle Rezepturen zusammen.

Die individuelle Note macht es 

Obwohl die Branche stets im Wandel ist und der Wettbewerb auch durch Internet-Apotheken noch härter werden dürfte, bleibt Manfred Trauth gelassen: „Wir sind zwar eine große Apotheke, aber kein Massenbetrieb. Wir werden auch in der Zukunft gute Chancen haben mit unserer individuellen Note und der umsichtigen Betreuung unserer Kunden.“ 

Eine neue Generation 

Auch die Tatsache, dass bei Manfred Trauth das Rentenalter in Sicht ist, sieht er mit Gelassenheit, denn die nächste Generation steht bereit. Ein Sohn kennt die Apotheke am Collegienhof von Kindesbeinen an, hat Pharmazeutisch-Technischer Assistent gelernt und absolviert derzeit ein Pharmaziestudium, seine junge Lebensgefährtin ist fertige Apothekerin und arbeitet ebenfalls im Team. Beide sind Aspiranten zur Apotheken-Übernahme.

Unter den anderen Kindern der Apotheker-Familie sind eine weitere Pharmazeutin und zwei Ärzte, die Verantwortung im regionalen Gesundheitswesen tragen.

Die Aktionswoche in der Apotheke am Collegienhof 

Neben der guten pharmazeutischen Beratung und Bedienung in der Apotheke erwarten Sie und Ihre Familie: 

Freitag, den 19. Februar:

Glücksrad-Gewinnspiel mit tollen Preisen 

Montag, den 22. Februar:

Aktionstag der Firma ratiopharm „Augen auf! Spielen, finden & gewinnen“ sowie 20 % Rabatt auf das gesamte ratiopharm-Sortiment (gilt nicht für ärztl. Verordnungen und rezeptpflichtige Medikamente)

Dienstag, den 23. Februar:

Großer Kindertag mit Kinderschminken, Vorstellung des Kindersortiments und einer kleinen Überraschung für jedes Kind

Mittwoch, den 24. Februar:

Präsentation und 20 % Rabatt auf die Kosmetikserie der Firma Unifarco

Donnerstag, den 25. Februar:

„Tag der gesunden Ernährung“ mit einer Saftbar, einem Ernährungsquiz-Gewinnspiel und vielen Informationen rund ums Thema





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