12.06.2018

Wittenberger Sonntag liest das Westfalen-Blatt

G7-Gipfel: Stunde der Wahrheit

Bielefeld (ots) - Wer rausgeht, muss auch wieder reinkommen, sagte einst der legendäre SPD-Fraktionsvorsitzende Herbert Wehner. Müssen tut freilich keiner, auch Donald Trump nicht. Wehners Satz funktioniert nur, wenn es drinnen weitergeht. Wie 1975 im Bundestag, den die Unionsfraktion kurzzeitig verlassen hatte. 

2019 hat Frankreich die G7-Präsidentschaft, und Emmanuel Macron wird nach Biarritz einladen. Die Amerikaner können sich dann entscheiden, ob sie kommen oder nicht. Im übernächsten Jahr aber haben sie selbst den Vorsitz. Dann schlägt für dieses Gipfelformat die Stunde der Wahrheit. 

Die G7 sind eine Runde der wichtigsten demokratischen Staaten, die dort bisher ihre Wirtschafts- und Finanzpolitik abstimmten, um dann weiterzugehen, zur globalen Politik. Von Aids bis Entwicklung. Aufgrund dieses Charakters der Treffen gehörte Russland nur eine kurze Zeit hier hin, nämlich als es auf dem Weg zur Demokratie war. Jetzt - nach Krim-Besetzung und Schikanen gegen die Opposition - nicht mehr. Und China hat dort mit seinem jetzigen System grundsätzlich nichts zu suchen. Natürlich ist das G-20-Format mit der Zeit bedeutender geworden. Aber es ist auch unverbindlicher, weil es keine geistige Gemeinschaft gibt.




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