René Stepputtis, Alexander Kölling und Uwe Fabian (v.r.n.l.) gehören zum Vorbereitungsteam des Grundschulwettbewerbs. Foto: Wolfgang Gorsboth

René Stepputtis, Alexander Kölling und Uwe Fabian (v.r.n.l.) gehören zum Vorbereitungsteam des Grundschulwettbewerbs. Foto: Wolfgang Gorsboth

10.02.2018

Wettbewerb „Fit für die Grundschule“ in der Stadthalle

Aktiv statt schlapp

Wittenberg (wg). Die 15. Auflage des Grundschul-Wettbewerbs steigt am Donnerstag, dem 15. Februar, Beginn ist um 8.30, die Siegerehrungen erfolgen um circa 12.25 Uhr, bisher haben sich 13 Grundschulen angemeldet. Jede Schule stellt ein Team mit 12 Kindern, 30 Helfer sowie die betreuenden Lehrer sind im Einsatz. Damit dürfte das Parkett maximal ausgelastet sein, nicht ausgelastet sind die Ränge, die Platz für rund 800 Zuschauer bieten: „Wir hoffen, dass viele Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde die Grundschulteams anfeuern werden“, sagt René Stepputtis vom KSB Wittenberg im Gespräch mit dem Wittenberger Sonntag. 

Der Wettbewerb will Kindern Freude an sportlicher Betätigung vermitteln und sie damit zu einer gesunden Lebensweise motivieren. „Als KSB tragen wir eine besondere Verantwortung für Kinder und Jugendliche“, so Stepputtis. „Seit es den Wettbewerb gibt, haben sich die sportlichen Leistungen der Grundschüler von Jahr zu Jahr messbar verbessert.“ 

Bei der Auswertung der Wettkampfbögen stellen die Kampfrichter immer wieder fest, dass Landschulen oft besser abschneiden als Stadtschulen. Offenbar sitzen Stadtkinder häufiger vor dem Fernseher und dem PC. Deshalb verfolgt der Wettbewerb auch einen präventiven Ansatz, denn die Zahl der „Dicken“ unter den Schulanfängern hat sich innerhalb eines Vierteljahrhunderts mehr als verdoppelt, Hauptursachen sind mangelnde Bewegung und falsche Ernährung mit zu viel Zucker und Fett. 

Übergewicht bei Kindern ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern auch ein gesundheitliches, denn immer mehr Kinder leiden unter Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen und Diabetes Typ II. Dazu kommen Defizite im motorischen Bereich wie mangelnde Gelenkigkeit und Koordination. 

„Der Wettbewerb besteht aus Übungen, die das Grundrüstzeug der Athletik ausmachen, das ist die Basis für alle Sportarten“, erläutert Uwe Fabian, der im Präsidium des KSB für Bildung, Ehrung und Personalentwicklung zuständig ist. 

Alexander Kölling, Vorsitzender der Ortsgruppe der DLRG Wittenberg und als freiwilliger Helfer für die Staffelwettbewerbe zuständig, betont die Bedeutung landkreisweiter Leistungsvergleiche: „Nur so erhalten Sportlehrer einen Überblick, wo die Kinder Nachholbedarfe haben.“

Schon Monate vorher haben die beteiligten Schulen Arbeitsgemeinschaften gebildet, um sich gezielt auf den Wettbewerb vorzubereiten. Dabei verfolgen der KSB und die Schulen auch ein pädagogisches Anliegen: Die Mädchen und Jungen sollen erleben, dass ein Sportwettbewerb mit Anstrengungen verbunden ist, dass jedes Kind mit seinen Leistungen zum Erfolg des ganzen Teams beiträgt. Das schult den Teamgeist. 

Außerdem bietet der Wettbewerb den Vereinen eine gute Gelegenheit, Nachwuchstalente zu sichten, deshalb sind unter den Zuschauern auch viele Trainer und Übungsleiter. 13 Grundschule haben sich bisher angemeldet, es sind nach dem Titelverteidiger, der GS Max Lingner Jessen, noch die Evangelische GS Holzdorf, die GS „Elbkinderland“ Zahna-Elster, die GS „Michael Stifel“ Annaburg, die GS Zahna-Abtsdorf, die GS Trebitz, die GS Klieken, die GS Schweinitz und die GS Prettin sowie aus Wittenberg die Grundschulen „Käthe Kollwitz“, „Diesterweg“, „Geschwister Scholl“ und die Evangelische Grundschule. 

Nach dem Aufwärmtraining mit Anna Eilert und der Begrüßung durch KSB-Präsident Uwe Loos sind ein Staffelwettbewerb sowie ein Vierkampf zu absolvieren, krönender Abschluss ist das Tauziehen. Jedes Kind erhält eine Teilnehmerurkunde, die beste Schule einen Pokal, gestiftet von Landrat Jürgen Dannenberg (Linke), der die Schirmherrschaft übernommen hat. 

Das Jugendrotkreuz des DRK sichert den Wettbewerb ab und richtet gleichzeitig eine Station ein, an der die Kinder die wichtigsten Grundlagen der Ersten Hilfe einüben können. 

Edeka stiftet Obst für die Kinder, es moderieren Hans-Georg Arndt und Alexander Kölling. „Im Vordergrund stehen der Spaß am Sport und das Fair Play, es zählen die Entscheidungen der Schiedsrichter und nicht Videos von Eltern“, stellt Fabian klar. „Leider sind manche Eltern schlimmer als die Kinder.“ 

Hinweis:

Grundschulen, die kurzfristig noch am Wettbewerb teilnehmen wollen, melden sich beim KSB, Tel.: 03491/42 08 71, E-Mail:




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