Burkhard Müller (2.v.r.), Geschäftsführer von Town & Country, übergibt den 5.000 Euro-Scheck an KSB-Präsident Uwe Loos, mit auf dem Bild Moderator Andreas von Thien und Miss Mitteldeutschland Monja Möser. Fotos: Aileen Rad

Burkhard Müller (2.v.r.), Geschäftsführer von Town & Country, übergibt den 5.000 Euro-Scheck an KSB-Präsident Uwe Loos, mit auf dem Bild Moderator Andreas von Thien und Miss Mitteldeutschland Monja Möser. Fotos: Aileen Rad

26.01.2018

Circa 300 Gäste waren bei der 19. Sport-Gala des KSB im Autohaus Moll

Große Bühne für verdiente Athleten

Wittenberg (wg). „Die Gäste waren zufrieden, die Sport-Gala gelungen, auch wenn der Zeitplan nicht ganz eingehalten werden konnte“, resümiert René Stepputtis, der sich nun auch ganz offiziell „Cheforganisator“ nennen darf, eine entsprechende Ehrenurkunde wurde dem sichtlich überraschten Vizegeschäftsführer des Kreissportbundes (KSB) Wittenberg von RTL-Sportmoderator Andreas von Thien und der KSB-Vizepräsidentin Katharina Louzek überreicht. „René ist bei der Gala mein Bodyguard, ein toller Sportsmann und eine Riesenkanone“, lobte von Thieß.

„Nicht nur diejenigen, die zur Auszeichnung nach vorn auf die Bühne durften, sondern alle, die zur Gala eingeladen wurden, können sich als Sieger fühlen“, betont Stepputtis im Gespräch mit dem Wittenberger Sonntag. Auch die 20. Gala werde im Autohaus Moll stattfinden, die Gastgeber feiern 2019 ihren 90. Firmengeburtstag und zu diesem doppelt würdigen Anlass werde es, verspricht der „Cheforganisator“, eine weitere Steigerung geben. Gewinner gab es am Abend der Sport-Gala viele. So bekam der KSB von Burkhard Müller, Geschäftsführer von Town & Country, einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro überreicht, die Summe werde man, versicherte KSB-Präsident Uwe Loos, für die Nachwuchsförderung einsetzen. Müller hat seit vielen Jahren ein großes Herz, wenn es darum geht, Vereine und das Gemeinwohl zu fördern. Mit Hilfe der Town & Country-Stiftung wurden im vergangenen Jahr 36 Vereine mit jeweils 1.000 Euro gefördert. 

Gewonnen hat auch die TSG Wittenberg, deren Vorsitzender Michael Horn den von TConet für die Tombola gestifteten Epson-Beamer in Empfang nehmen konnte. Als Glücksfee betätigte sich Monja Möser, amtierende Miss Mitteldeutschland, die BWL-Studentin mit dem Schwerpunkt Mittelstandsmanagement kann auf sportliche 13 Jahre Handball zurückblicken. 

Gewinner gab es auch bei den von Landrat Jürgen Dannenberg (Linke) gestifteten Sportförderpreisen: Als beste Abteilung hatten die Leichtathleten der TSG Wittenberg die Nase vorn und konnten sich auf 350 Euro freuen. 400 Euro für den besten Verein bekam der SV 07 Apollensdorf, der im vergangenen Jahr sein 110. Vereinsjubiläum sowie 85 Jahre Handball feiern konnte. Das Geld werde man für die Nachwuchsarbeit im Handball verwenden, sagte Vereinsvorsitzender Klaus Dieter Schemel. 

Die Sport-Gala will den würdigen Rahmen bieten, um sowohl den Aktiven, als auch den Übungsleitern, Trainern und Sponsoren Danke zu sagen. Mit Weltmeistern, Europameistern, Deutschen Meistern und Landesmeistern blickt der Landkreis Wittenberg auf ein Jahr mit sportlich herausragenden Leistungen zurück. „Ich bin stolz darauf, Chef der Sportfamilie in Wittenberg zu sein“, betonte Loos.

„Sport ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält“, erklärte Holger Stahlknecht (CDU), Innen- und Sportminister des Landes Sachsen-Anhalt. Mit seinen ehrenamtlichen Trainern, Übungsleitern, Betreuern, Helfern und Sponsoren ist der Sport die größte bürgerschaftliche Bewegung in Deutschland. Großes Lob gab es vom Minister für die Qualität der Wittenberger Sport-Gala.

Oberbürgermeister Torsten Zugehör appellierte an die Vereine, sich zusammenzuschließen und ihre Kräfte zu bündeln. 

Ruderin Julia Lier, Ehrengast des Sport-Gala, die nach Olympia-Gold in Rio eine Pause einlegte, um sich auf ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin zu konzentrieren, kündigte an, sich für die Olympiade 2020 in Tokio qualifizieren zu wollen. Halles jüngste Olympiasiegerin, die beim HRV Böllberg-Nelson trainiert, konnte bei der Sport-Gala noch einmal einen Zusammenschnitt des Finallaufes im Doppelvierer sehen: Da war sie mit ihren Mitstreiterinnen auf den letzten 200 Metern so schnell, dass sie die lange Zeit führenden Polinnen doch noch abfangen konnten. 

In der Kategorie Erwachsene-Einzel belegte Nadine Gößling vom SV Einheit Wittenberg/Hapkido den dritten Platz, sie wurde Europameisterin in der Meisterklasse in Selbstverteidigung und Form Schwert sowie Vizeeuropameisterin in der Meisterklasse Form Langstock. Patz zwei mit 27 Punkten ging an Andreas Renner vom SV Turbine Zschornewitz, bei der FISA World Master Regatta Bled belegte er Platz eins im Einer und Platz vier im Männervierer. Sieger mit 36 Punkten wurde Olaf Rodewald vom SV Grün-Weß Piesteritz, der in seiner Altersklasse beim Judo national und international so ziemlich alles abräumte.

In der Kategorie Erwachsene-Mannschaft erreichten die Fußball-Damen von der Spielgemeinschaft Jessen/Dabrun mit 41 Punkten Platz drei, sie stiegen in die Landesliga auf. 44 Punkte und Platz zwei gingen an die Volleyball-Frauen vom MTV Wittenberg, die den Aufstieg in die Landesklasse schafften.  

Jürgen und Kathrin Rodewald (Tanzen) vom SV Grün-Weiß Piesteritz kamen mit 47 Punkten auf Platz eins, sie landeten mehrmals auf dem Treppchen bei hochrangigen Weltranglistenturnieren und gewannen zwei Landesmeistertitel an einem Tag. In der Weltrangliste rangieren die Quereinsteiger auf Platz 23, eine Verbesserung um zwei Plätze gegenüber dem Vorjahr. 

Mit einem Walzer eröffnete von Thien die Sport-Gala, mit einem Walzer ging der offizielle Teil auch zu Ende, war zu Beginn Miss Mitteldeutschland seine Partnerin so zum Finale Kathrin Rodewald. Für die kulturelle Umrahmung sorgten an diesem Abend zudem Axel Schulze alias My Violin, die Tänzerinnen vom Tanzstudio Porwol sowie Phil Shadow mit seinen kurzweiligen Handschattenspielen.





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