Siegerehrung Hauptgruppe A Latein (v.l.n.r.): Cassandra Schaub, Birgit Biedermann, Alessa Ritter/Philipp Rhein, Julie Liu/Berk Cihan, Juliane Braun/Arno Klöcker, Tiziana Guerra/Max-Gregor Renkwitz, Alesia Stoyankova/Jan Lüder, Kassandra Kuschk/Lucas Trommer, Giulia Claußen/Sebastian Lambrecht, Carolin Schaub/Tony Herrmann, Tabea Mayerhoff/Mark-Sebastian Krüger. Foto: Oleg Alimov

Siegerehrung Hauptgruppe A Latein (v.l.n.r.): Cassandra Schaub, Birgit Biedermann, Alessa Ritter/Philipp Rhein, Julie Liu/Berk Cihan, Juliane Braun/Arno Klöcker, Tiziana Guerra/Max-Gregor Renkwitz, Alesia Stoyankova/Jan Lüder, Kassandra Kuschk/Lucas Trommer, Giulia Claußen/Sebastian Lambrecht, Carolin Schaub/Tony Herrmann, Tabea Mayerhoff/Mark-Sebastian Krüger. Foto: Oleg Alimov

26.01.2018

Mitreißende Stimmung im ausverkauften Stadthaus

Dritter Lutherpokal des TSV Schwarz-Gelb Wittenberg

Wittenberg (WiSo). Mit der dritten Auflage hat sich der Lutherpokal endgültig in der Sport- und Kulturwelt etabliert, die Initiatoren des im Stadthaus durchgeführten Events vom TSV Schwarz-Gelb Wittenberg 1957 e.V. ziehen ein positives Resümee. Als sich um 10 Uhr die Tore öffneten, warteten bereits viele Besucher vor dem Stadthaus. Einige Startpaare sind zum wiederholten Mal in Wittenberg und lobten die Atmosphäre und professionelle Ausrichtung des Turniers. 

Ab 10 Uhr konnten die Gäste die Paare beim Eintanzen beobachten, pünktlich um 10.30 Uhr eröffnete Turnierleiter Christoph Wambeck aus Magdeburg den Turniertag und gab den Startschuss fürs erste Turnier. Bewertet von fünf Wertungsrichtern aus Berlin, Dresden, Potsdam und Sonnewalde stellten sich drei Paare dem Turnier der Hauptgruppe C Standard. In der C-Klasse werden je vier Tänze als Anforderung gestellt - der Langsame Walzer, der Tango, der Wiener Walzer und der schnellste der Standardtänze, der Quickstepp. 

Als klare Sieger gingen Chris Schulz und Cindy Voeltz vom TSC Schwedt/Oder hervor. Die Wertungsrichter waren sich einig, das Paar erhielt alles Einser-Wertungen und qualifizierte sich somit zum Start im nächst höheren, direkt folgenden Turnier der Hauptgruppe B Standard mit fünf Paaren. Das Siegerpaar der Hauptgruppe C aus Schwedt musste sich hier gegen B-Paare aus Weißenfels, Berlin und Wittenberg durchsetzen, ertanzte sich einen sensationellen dritten Platz und die ihnen bis dato fehlenden zwei Punkte für den Aufstieg in die B-Klasse.

Ab der B-Klasse wird zusätzlich zu den C-Kriterien ein fünfter Tanz gefordert, die Königsdisziplin der Standardtänze: Slowfox. Diese fünf Tänze in steigendem Schwierigkeitsgrad sieht man dann auch in den hohen Klassen A und S. Im folgenden Turnier der Senioren II A Standard waren fünf Paare aus Dresden, Berlin und Nürnberg am Start. Senioren II Paare sind im Durchschnitt 50 Jahre jung und stehen trotz des anspruchsvollen Sports mitten im Berufsleben. Deshalb wurde die Siegerehrung dieses Turniers im Programmablauf sogar vorgezogen, weil ein Paar aus beruflichen Gründen eher den Heimweg antreten musste. 

Nach der Mittagspause konnten die Gäste lateinamerikanisches Flair in den Turnieren der Jugend und Hauptgruppe C Latein erleben. Hier präsentierten sich Fabian Zientek und Dr. Sol A Ban vom TSC Schwarzgold in Österreich auf einem herausragenden Niveau. Zusätzlich zu den Luther-Pokalen nahmen sie Fächer (in der Tänzerwelt nützliches und modernes Utensil) in den Farben des gastgebenden Vereins Schwarz-Gelb als Gruß und Souvenir mit zurück in die österreichische Heimat.

Nach kurzer Umbaupause ging es im Stadthaus glamourös mit der ausverkaufte Abendveranstaltung mit Ballturnieren der Hauptgruppen A Standard und Latein sowie Stargästen weiter. Was wäre ein Ballturnier ohne Turnier? Für die Startpaare ist es Leistungssport, für die Gäste Spannung und Emotion pur, allein beim Zusehen. 

Den Auftakt machte das Turnier der Hauptgruppe A Standard mit fünf Paaren aus Lübeck, Innsbruck, Dessau, Berlin und Tony Herrmann mit Carolin Schaub vom heimischen TSV. Beim Ballturnier mussten sich die Paare sieben Wertungsrichtern stellen. Klarer Sieger war das Lübecker Paar, gefolgt von Paul Schwarze und Cindy Rudolph aus Dessau. Den dritten Platz auf dem Siegertreppchen erreichten Tony Herrmann und Carolin Schaub aus Wittenberg, die anschließend zusätzlich zum Publikumsliebling gewählt wurden.

Das Turnier der Hauptgruppe A Latein am späten Abend war mit neun Startpaaren das letzte und stärkste Turnier des Tages. Neben hochrangigen Paaren aus Kiel, Berlin, Zwickau und Schwedt stellten sich als Schwarz-Gelb-Paare auch Tony Herrmann mit Carolin Schaub und Philipp Rhein mit Alessa Ritter der Herausforderung. Mit klarer Einser-Wertung siegten Berk Cihan und Julie Liu aus Berlin, gefolgt von Philipp Rhein und Alessa Ritter aus Wittenberg, die somit das beste Ergebnis des Tages für den TSV Schwarz-Gelb erzielten und mit dieser Platzierung und acht Punkten ihrem Ziel des Aufstiegs in die Sonderklasse näher rückten. 

Stargast waren Jonatan Rodriguez Perez und Jenny Müller, die Profitänzer haben das dritte Mal in Folge die Deutsche Meisterschaft der zehn Tänze bei den Professionals 2017 für sich entscheiden können. Mit einer feurigen Samba, gefühlvollen Rumba sowie ihrer Standard-Kür, die sie auch bei der DM und WM getanzt haben, verzauberten sie das Publikum. Musikalische Akzente setzte „Higgins“ - alias Franz Hiller. Der begnadete 22jährige Musiker begeisterte mit seiner Gitarre und Gesang. In seiner Jugend war er selbst Turniertänzer im TSV Schwarz-Gelb, ein Wiedersehen mit besonderer Freude. Im ausverkauften Stadthaus herrschte eine mitreißende Stimmung, Publikum und Organisatoren waren sich einig, auf ein Neues beim Lutherpokal 2019.





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